
Dr. Gröbner im Interview: Regenerative Orthopädie mit körpereigenen Stammzellen
Die autologe Stammzellentherapie gewinnt in der Orthopädie zunehmend an Bedeutung. Sie eröffnet neue Möglichkeiten, Regenerationsprozesse gezielt zu unterstützen – mit körpereigenen Zellen und einem klar strukturierten Behandlungsablauf.
In einem Videointerview gibt Dr. Christoph Gröbner, Facharzt für Unfallchirurgie, Orthopädie und Traumatologie in Rohrbach, einen praxisnahen Einblick in seine Erfahrungen mit der Miracell Stammzellentherapie im klinischen Alltag.
Warum autologe Stammzellentherapie?
Was Dr. Gröbner an dieser Therapieform besonders überzeugt, ist die Kombination aus einfacher Durchführung und therapeutischem Potenzial.
Die benötigten regenerativen Stammzellen trägt jeder Patient bereits in sich: sie werden aus dem eigenen Blut gewonnen, aufbereitet und gezielt dort eingesetzt, wo Unterstützung der Heilung und Regeneration erforderlich ist.
„Der Patient bringt das Medikament praktisch selbst mit“, beschreibt Dr. Gröbner den Grundgedanken der autologen Stammzellentherapie.
Das Miracell Stammzellensystem: Standardisiert. Effizient. Praxisnah.
Das Miracell Stammzellensystem ermöglicht einen strukturierten und gut in den Praxisablauf integrierbaren Prozess:
- Gewinnung körpereigener Stammzellen mittels Blutabnahme
- Schonend Aufbereitung der Zellen im geschlossenen System
- Gezielte Anwendung im betroffenen Gewebe, z. B. bei Arthrose oder Sehnenverletzungen
Je nach Indikation kann Miracell auch zur Aufbereitung von Stammzellen aus dem Beckenkamm (Knochenmarkaspirat) eingesetzt werden. Knochenmark gilt als besonders zellreiche Quelle regenerativer Zellen und wird häufig dann herangezogen, wenn eine höhere Konzentration zellbasierter Therapieansätze gewünscht ist.
Für Dr. Gröbner stellt insbesondere der standardisierte Ablauf einen wesentlichen Vorteil im orthopädischen Praxisalltag dar.
Patientenrückmeldungen und Verlauf
Viele Patient:innen berichten laut Dr. Gröbner bereits nach rund 14 Tagen von ersten positiven Veränderungen – insbesondere von einer Reduktion der Schmerzen.
Nach der Behandlung empfiehlt er in der Regel lediglich eine kurze Schonung von wenigen Tagen. Anschließend kann der Belastungsaufbauschrittweise beginnen. Größere Einschränkungen im Alltag sind meist nicht erforderlich.
Die bisherigen Ergebnisse beschreibt Dr. Gröbner als sehr vielversprechend – entsprechend hoch ist die Zufriedenheit seiner Patient:innen.
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